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BeitragVerfasst: 14. Mär 2022 23:30 
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Hallo,
anbei ein paar Bilder meines "Scheunenfundes". Übelst verbastelt und zusammen gewürfelt...
Man kann es kaum glauben, aber der Motor läuft so weit, nimmt gut Gas an, dreht ordentlich hoch und lässt sich sauber schalten.
Habe den Vergaser letztes Jahr im Ultraschallbad und den gebrochenen ("offenen") Ansaugstutzen geschweißt. Das alte Motoröl sah noch gut aus, wurde vor dem ersten Startversuch auch getauscht. Nach einem Jahr habe ich mal Sprit in den Tank getan und sie lief beim zweiten mal Kicken an :-)
Da ich eigne Fahrzeuge im Stall habe will ich die Aspes wenn möglich als offene 50er wieder aufbauen.

Für eine erste Probefahrt steht esrt mal folgendes an:

1. Lenkkopflager (ist völlig hinüber)
2. Kupplungzug (gab es keinen)
3. Ritzel Kette und Kettenblatt besorgen und einbauen.

Da ich nicht unnötig Teile sammeln will stellt sich mit dem Plan das ganze um zu bauen die Frage, welche Ritzel / Kettenblattteilung ich besorgen soll.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich auf dem Weg unterstützen könnt. Bin eher in deutschen Mopedgefilden unterwegs (NSU, BMW, Zündapp, Kreidler, Simson...)

Ich konnte noch keine Rahmennummer finden. Ich nehme an es ist eine RCR von 1979 mit einigen Fremd- und Fehlteilen...

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BeitragVerfasst: 17. Mär 2022 20:59 
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Hallo,

gratuliere zum Erwerb einer Aspes – sollte eine Navaho RCR Standart Bj. 1981 sein, ggf. auch noch 1980. Davor war die Sitzbank anders (und danach Aspes 1984 pleite/zumindest gab es meines Wissens keine 50-Modelle die viel später produziert wurden, verkauft schon) und die scheint noch Original zu sein. Auch die Fußraster waren 1979 anders. Am Rahmenkopf ist ja vielleicht noch die Nummer dran, dann kann man das Alter genau bestimmen.
Falls Du für hinten kein passendes Kettenrad findest, geht auch ein Prima 5 – man muss nur den Zahnkranz für die Aufname raus nehmen und die Bohrungen setzen, es passt vom Durchmesser (13,5 cm) auf den Kranz der Felge. Vorne ist es ähnlich, Hercules Rizel geht zur Not auch, wobei die Aufnahme mit 12 statt 11 mm etwas suboptimal ist (manchmal sind die aber sehr eng gefertigt), die Länge mit 15,5 mm gleich für 415 Kette. Reguläre Übersetzungen sind 11/46, 12 oder 13/50, 14/54 Zähne. Bei meiner war beim Kauf 12/50 drin, habe es natürlich sofort auf 13/50 geändert ... 14/46 geht auch :)


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BeitragVerfasst: 19. Mär 2022 01:17 
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Hallo Christoph,
ist wohl eine 1980er Standard. Ich hatte heute Mittag frei und wollte eigentlich nur mal anfangen das Teil zu zerlegen.
Alles in allem waren keine Schrauben festgegammelt aber zeimlich viel zusammengeschustert. Kunststoffteile und Formteil der Sitzbank sind hinüber.
Während die Schwinge echt spielfrei lief hab ich mit Gabeln in letzter Zeit kein Glück. Da hat wohl mal jemand Probleme
mit dem Lenkradschloss gehabt uind das ausgeschlagene Loch wild zugebrutzelt. Mit weniger Hitze wäre es wohl was geworden... Die Untere Gabelbrücke ist wohl leider hinüber.
An meiner Kreidler war die Gabel gebrochen und mit einem Rundstahl in der Mitte wieder zusammengebrutzelt!
Standrohre sind noch gut und gerade.
Habe ein Großteil der Kleinteile heute Abend schon durch das Ultraschallbad gejagt :-) Morgen geht es weiter.
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BeitragVerfasst: 19. Mär 2022 09:29 
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Wie du schon in ner PN geschrieben hast, mach mal ne „Wunschliste“ und wir schauen was wir finden.

Kallr

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BeitragVerfasst: 19. Mär 2022 10:35 
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Sachen gibts, wie bekommt denn beim schweißen das Steuerrohr so krum?

Gruß
Felix

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Zwei Takte sind genug und Ventile gehören in die Reifen.
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BeitragVerfasst: 19. Mär 2022 15:53 
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Ich denke das Lenkradschloss wurde schon mal geknackt und dabei wurde das Joch verbogen.

Kalle

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BeitragVerfasst: 20. Mär 2022 18:40 
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Hab da was für dich gefunden. Nicht schön, aber gerade :mrgreen:

Rest per PN

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Kalle

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BeitragVerfasst: 20. Mär 2022 23:12 
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Kleiner Zwischenbericht...
Nachdem ich am Wochenende sturmfreie Bude und Werkstatt hatte, lief doch einges!
Heute Morgen wurde erst mal mit neuem Reinigungsbad Vergaser und Benzinhahn gereinigt. Danach ging es wieder ans "Grobe". Den Zylinder werde ich wohl neu beschichten lassen. Auf einer Seite ist ein ziemlich teifer Riefen drin.
Der Kolben selbst hat auch seine kleinen Macken. Ich habe keine Erfahrungen mit den P6 Motoren, aber das Stoßspiel des Ringes hat fast 1 mm und das Höhenspiel ca 2,5 10tel. Der Haltestift für das verdrehen ist auch ziemlich ausgenudelt. Kubelwelle hat kein erkennbares Höhenspiel. Der Hub liegt bei 42 mm.
Der Zylinder ist von "Gilardoni". Eine genauere Bezeichnung konnte ich nicht finden. Nach meinen Forschungen wohl ein eher seltener Aspes Zylinder.
Evt. gibt es ja den ein oder anderen Spezialisten der mit der Neubeschichtung noch an den Steuerzeiten "feilen" könnte :-)
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BeitragVerfasst: 21. Mär 2022 07:47 
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Du hast den richtigen originalen 50er Aspes Zylinder! Prima, denn wie es aussieht ohne Macken in den Kühlrippen. Gefertigt wurde der bei der Firma Gilardoni, das italienische Gegenstück zu Mahle.

Wegen Kolben und Beschichtung, wende dich mal an den Bernd Hörmann von der Aprilia Garage

Kalle

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