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BeitragVerfasst: 11. Jul 2021 13:20 
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Wenn Du alles andere ausgeschlossen hast, ist das meines Erachtens die beste Möglichkeit.
Mit ausgeschlossen meine ich Zündung, Nebenluft usw.
Aber Du bist ja ein alter Hase, wem sag ich das...

Aber warum ich das dennoch nochmal erwähne ist mein Erlebnis gestern. Es ging auf große Tour, quer über Berg und Tal. Kurz vor dem Ziel nach ca. 50km merkte ich, wie bei Schalten die Gaswegnahme nicht mehr funktionierte. Beim Anhalten ging der Motor auch immer gleich aus. Start eher unwillig.
Konnte mir erstmal keinen Reim darauf machen und hab mein Moped im Parc Ferme abgestellt un mich erstmal dem Motocross in Schweighausen gewidmet.

Am Nachmittag wollte ich dann zur Rückfahrt aufbrechen, aber Moped wollte nicht wirklich. Da hab ich mir das dann doch mal etwas genauer angeschaut: Der Einlassstutzen am Zylinder hatte sich gelockert! Dummerweise hatte ich ausgerechnet den Imbus nicht dabei. Also auf damit ins Fahrerlager und einen Imbus geborgt. Das Problem war nur, dass ein Gewinde schon von Anfang an ziemlich ramponiert war. Bislang konnte ich es mit viel Gefühl noch fest bekommen. Aber jetzt war Ende mit Gefühl. Also die zweite Schraube so gut es geht angezogen und hoffen dass es die 60km bis nach Hause hält. Was ich sagen will ist, dass nix gewackelt hat und vermeintlich alles dicht schien. Aber die Abstimmung war jetzt eine andere. In manchen Phasen und zum Starten half etwas mehr Sprit (mit Choke). Aber sowohl Gasannahme, als auch Rücknahme geschah alles mit Widerwillen.

Auch erinnere ich mich auch, dass ich bei einer früheren Abstimmfahrt die Schellen am Gummi zum Luftfilter nicht angezogen hatte. Auch da fand ich das Verhalten irgendwie unkontrolliert...

Nicht dass es bei Dir vor oder hinter dem Vergaser kneift.

vg Jürgen


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BeitragVerfasst: 11. Jul 2021 13:36 
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Hallo Jürgen, das, was du beschreibst, hat mich auch schon mal einen Kolben gekostet. Nämlich Ansaugstutzen locker. Und ich hab’s auch nicht gemerkt. D.h., stimmt nicht ganz: im Standgas war die Drehzahl einfach nicht mehr gleichmäßig zu halten. entweder wollte sie ausgehen oder drehte zu hoch. Das ist eigentlich ein untrügliches Zeichen für Falschluft. Seitdem sprühe ich regelmäßig meine Motoren bei Standgas am Zylinderfuß und Ansaugstutzen, aber auch bei abgenommenen Zünddeckel einmal an der Zündung, wegen KW-Siri, mit Bremsenreiniger ab.

Mein Tipp deshalb: ein Motor der plötzlich im Standgas nicht mehr läuft, also entweder nicht mehr anspringt, oder eine schwankende Drehzahl hat, steht immer im Verdacht falsch Luft zu ziehen. Immer erst abchecken, dass es daran nicht liegt, bevor es weitergeht. Sonst Kolbenfresser!

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Grützi
Dirk

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BeitragVerfasst: 17. Jul 2021 10:21 
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Wie schaut´s aus? Hast Du den neuen Vergaser schon bekommen und montiert?
Bin gespannt, wie er sich bei Dir bewährt.
Über den Luftfilter müssen wir uns ggf. mal unterhalten. Ich verwende einen Aspes Schaumstoff, jedoch ohne Korb. In dem Kasten und mit seiner Eigenstabilität passt der perfekt. Ich fahre ihn aber trocken. Schließlich bin ich nicht auf staubigen Crosspisten unterwegs. Dazu habe ich aus festem Moosgummi den Luftfilterkasten nach oben zu ca. 75% abgedeckt, weil ich mir einbilde, dass das dröhnende Ansauggeräusch dadurch abgemildert wird.
Wie groß der Unterschied dadurch zu Deiner Luftzufuhr ist, kann ich aber nicht beurteilen.

Bei Gelegenheit könntest Du mir bitte mal ein Bild von der Fußbremse machen. Bei mir war von Anfang an kein Anschlag vorhanden. Das scheint irgenwann am Hebel abgebrochen zu sein. Dadurch war der Getriebedecken quasi der Anschlag. Ich habe mir zwar etwas gebastelt, würde aber mal gerne sehen, wie das im Original gedacht war. Hab bislang noch kein Bild entdeckt, wo man das erkennen konnte.

vg Jürgen


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BeitragVerfasst: 17. Jul 2021 10:41 
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Der Vergaser ist noch nicht geliefert. Vielleicht kommt der heute noch. Ich bin auch schon gespannt. Luftfilter habe ich auf Seite 22 beschrieben. Foto meiner Fußbremse ist auf Seite 21 gut zu sehen. Nach unten durch die Fußrasten begrenzt, oben wird eine Schraube mit Kontermutter in den Hebel eingeschraubt, die gegen den Rahmen anschlägt.

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Grützi
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BeitragVerfasst: 23. Jul 2021 19:40 
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So Vergaser ist angekommen. Problem ist geblieben. Krieg die Kiste nicht eingestellt. Bin bei einer 44 Nebendüse und HD 90 und der Motor stirbt sofort ab, wenn ich Kaltstart ziehe. Kerze nass. Dreht erst, wenn ich auf Trapp halte. 42er Nebendüse geht jedoch nicht. Anfahren ist nervig. Immer dieses Kupplung ziehen und Gas geben. Nee, das kann nix! Zieht keine Nebenluft, habe ich geprüft. Habe noch einen originalen nagelneuen Zylinder mit Kolben. Vielleicht probiere ich das mal aus. Auch den Standardauspuff kann ich noch mal testen.

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BeitragVerfasst: 24. Jul 2021 12:06 
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Nochmal nachgeschaut: es ist ein 268er Zerstäuber und eine 24er Nadel drin. Das ist wohl zu fett.

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BeitragVerfasst: 24. Jul 2021 12:22 
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Allerdings! In diesem Setting ist sie bei mir auch nicht richtig gelaufen.
Wie gesagt 264er Zerstäuber und 22er Nadel.
Aber die müssten beim PHBL 22 doch standardmäßig schon genau drin sein?

vg Jürgen


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BeitragVerfasst: 24. Jul 2021 13:38 
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War leider 268er Zerstäuber und 24er Nadel

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BeitragVerfasst: 24. Jul 2021 20:51 
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ich fühle mit Dir Dirk, das ist immer nervig wenn mal so viel geschraubt hat und die Kiste trotzdem nicht vernünftig läuft ... das hatte ich auch schon diverse Male und da vergeht einem iwann die Lust :roll:

Gruß Hans


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BeitragVerfasst: 24. Jul 2021 21:50 
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Manchmal darf man auch die Geduld nicht verlieren. In der Bedienungsanleitung steht 260er Mischrohr. Offensichtlich kann da ein 268er nicht laufen. Eben habe ich mal die D22 Nadel (dicker, also magerer) ausprobiert. War niedrig drehend damit schon besser fahrbar, aber spürbar immer noch zu fett für den Teillastbereich. Habe nun ein 264er und ein 260er Mischrohr bestellt.

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